Mensch-Gesellschaft-und-Gemeinde-im-NT-ein-Seminar
Mensch, Gesellschaft und Gemeinde im NT
von Michael P. Schmude, Lahnstein
Das Seminar soll die Teilnehmenden durchweg quellenbasiert Modelle gesellschaftlichen Zusammenlebens, hier: Genese und Struktur der Jerusalemer Urgemeinde erarbeiten lassen. In angeleiteter wie selbständiger Lektüre aus NT und dem literarischen Umfeld des frühen Christentums erarbeiten sie dies in seiner lokalen gesellschaftlichen Einbettung sowie gegenüber deren Umgebung. Sie charakterisieren das dortige Menschenbild, dramatis personae in ihren sozialen Bedingtheiten und führen sie in die eigene Gegenwart über.
Zielsetzung:
wenn Sie dieses Thema bearbeitet haben, sind Sie dazu in der Lage:
- Modelle gesellschaftlichen Zusammenlebens, hier: die christliche Urgemeinde in Jerusalem
- mit Hilfe ausgewählter Grundlagentexte aus NT und Textquellen aus dem historisch-literarischen Umfeld des frühen Christentums (u.a. Flavius Iosephus, Eusebius von Caesarea)
- zu analysieren, interpretieren und auszuwerten
- um – darauf aufbauend – diese im eigenen sozio-kulturellen Kontext sowie benachbarten Gesellschaften (innerhalb deren Kulturen) zu identifizieren und daraufhin handlungspraktisch für die eigene Gegenwart fortzuentwickeln
Inhalt
- Die Urgemeinde zu Jerusalem
- Von der nachösterlichen Jüngergemeinschaft zur Pfingstgemeinde
- Die Festigung der Urgemeinde in Jerusalem
- Unruhen und Entscheidungen in der Urgemeinde
- Die Jerusalemer Urgemeinde in ihrem sozio-kulturellen Kontext
- Ein Blick auf moderne kirchengemeindliche Organisationsformen
Einleitung
- Zum Einstieg ein Blick von außen: der jüdische Historiker Flavius Josephus schreibt in seinen Antiquitates Iudaicae (um 93 n. Chr.) über das ‘Phänomen’ Jesus …
Die Lektüre im Seminar erfolgt in Auszügen und wird den sprachlichen Voraussetzungen der Kursteilnehmenden entsprechend angeboten, d.h. anhand zweisprachiger Textversionen oder nach Bedarf Übersetzungen, die ‚vor Ort‘ zur Verfügung gestellt werden. Sämtliche Texte, Editionen und Übersetzungen können (und sollen) auch online abgerufen werden.
Zudem wird im eigentlichen Seminarplan auch als breite und generelle Arbeitsgrundlage stets der vollständige Originaltext mitgegeben, um einem weitergehenden Selbststudium keine Grenzen zu setzen …
zum weiteren Seminarverlauf → Innenseite (unter obenstehendem Link) …